Unterstaatssekretär Amendola in Bratislava: ,,Die Slowakei ist ein Beispiel für die Aufnahme von Flüchtlingen und einen offenen Dialog’’

17 Mai 2022

Der institutionelle Besuch des Unterstaatssekretärs für europäische Angelegenheiten, Vincenzo Amendola, in Österreich und der Slowakei endete in Bratislava. ,,In diesem Land an der Grenze zur Ukraine konnte ich aus erster Hand die Solidarität und die Aufnahme von Flüchtlingen erleben, die vor dem nahen Krieg fliehen. Ich hoffe, dass wir durch den Dialog gemeinsame Lösungen für die großen europäischen Fragen finden werden’’, erklärte er in Begleitung der italienischen Botschafterin in Bratislava, Catherine Flumiani.

Während der Arbeitssitzung, die am Vormittag im Regierungsgebäude stattfand, gab es eine Begrüßung mit Ministerpräsident Eduard Heger und ein Treffen mit seiner "EU-Sherpa" Lubica Karvasova.

Anschließend reiste Staatssekretär Amendola mit seinem Amtskollegen Martin Klus zu einem Aufnahmezentrum, das für Menschen eingerichtet wurde, die vor dem Konflikt fliehen. Mit Staatssekretär Klus (im Bild) war es auch eine Gelegenheit, sich über die wichtigsten Themen im Vorfeld des Europäischen Rates am 30. und 31. Mai und die Reaktion der EU auf die russische Aggression in der Ukraine auszutauschen. Zu den angesprochenen Themen gehörten die EU-Erweiterung, die Rechtsstaatlichkeit, die Migration, die neue wirtschaftliche Governance und die Energiefrage, die Expo 2030 in Rom, der Nationale Plan für Erholung und Widerstandsfähigkeit und Nutriscore.

Anschließend begab sich Staatssekretär Amendola zum slowakischen Nationalrat, wo er mit der Vorsitzenden des slowakischen Parlamentsausschusses für europäische Angelegenheiten, Vladimira Marcinkova, und einigen Parlamentariern, darunter Richard Nemec, dem Vorsitzenden der slowakisch-italienischen Freundschaftsgruppe des Rates, zusammentraf. Mit ihnen zog Unterstaatssekretär Amendola eine Bilanz im Hinblick auf den bevorstehenden Europäischen Rat in Brüssel.

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