Unterstaatssekretär Amendola: ,,Die Konferenz zur Zukunft Europas eröffnet die Reformagenda: Italien wird sich der Herausforderung stellen”

15 Juni 2022

Die Konferenz zur Zukunft Europas ,,war eine einjährige Reise, die aus der Notwendigkeit geboren wurde, eine Zukunft für unseren Kontinent, für unsere Union zu finden, angesichts so vieler Herausforderungen wie dem Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft wegen der Klimaauswirkungen und dem digitalen Wandel wegen der Umgestaltung der Arbeitswelt, des Konsums und der Bürgerschaft. Diese beiden großen 'Revolutionen' brauchen einen Protagonisten, nämlich die liberale Demokratie, die ihre Voraussetzung ist’’. Vincenzo Amendola, Unterstaatssekretär für europäische Angelegenheiten, erklärte dies auf die Generalstaaten der Konferenz zur Zukunft Europas, die heute Morgen im Palazzo Brancaccio in Rom stattfand.

Die Generalstaaten wurde von der Abteilung für Europapolitik in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit organisiert, um die Ergebnisse der Konferenz zu erläutern, die am 9. Mai mit der Übergabe des Abschlussberichts an die Präsidenten der Kommission, des Parlaments und des Rates endete. Aber auch, um den Protagonisten der italienischen Initiativen zuzuhören, die im Laufe dieser Monate gefördert wurden und die in den zahlreichen Ideen und Vorschlägen, die für die Konferenz vorgelegt wurden, konkrete Gestalt annahmen.

,,Die 49 Empfehlungen, die aus den Arbeiten der Konferenz zur Zukunft Europas hervorgegangen sind, werden von denen geprüft, die wie wir die Reformagenda eröffnen wollen. Die EU muss sich einer schwierigen Rolle stellen und die Entwicklung der EU und den Schutz der Bürger auf ihre Bedürfnisse abstimmen. Die Empfehlungen sind ein Vermächtnis Italiens, das eine große Anzahl von Beiträgen zu der mehrsprachigen digitalen Plattform geleistet hat, die die europäische Agora für die Ideen und Vorschläge aller Bürgerinnen und Bürger geöffnet hat, um eine partizipative Demokratie aufzubauen”.

,,Die Konferenz zur Zukunft Europas gibt uns den richtigen Anstoß für den Aufbau eines neuen, gesunden und geeinten Europas. Es ist an der Zeit, die Reformagenda der Verträge zu öffnen. Und Italien wird sich dieser Herausforderung stellen.’’

Konferenz zur Zukunft Europas
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