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Europäische Zentralbank

 

 

Die Europäische Zentralbank (EZB) wurde 1998 durch den Vertrag über die Europäische Union gegründet, um im Rahmen des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB), das die Zentralbanken aller Mitgliedstaaten der Union umfasst, tätig zu werden. 

In diesem Zusammenhang spielt sie eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung der Währungspolitik der Union und bei der Verteidigung des Euros, im Interesse der 19 Mitgliedsstaaten,die ihn eingeführt haben.. 

Diese Länder bilden zusammen die Eurozone, während die jeweiligen Zentralbanken bilden zusammen mit der EZB das sogenannte "Eurosystem". Die EZB hat ihren Sitz in Frankfurt. 

Die EZB umfasst drei Beschlussorgane: 

  • EZB-Rat, bestehend aus den sechs Mitgliedern des Direktoriums und den Präsidenten der nationalen Zentralbanken der Eurozone; 
  • Das Direktorium, bestehend aus dem Präsidenten der EZB, dem Vizepräsidenten und vier weiteren Mitgliedern, die von den Staats- oder Regierungschefs der Länder der Eurozone für eine einmalige achtjährigen Amtszeit gewählt werden; 
  • Erweiterter Rat, bestehend aus dem Präsidenten und dem Vizepräsidenten der EZB und den Präsidenten der nationalen Zentralbanken aller Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. 

Seit dem 1. November 2019 ist Christine Lagarde (Frankreich) Präsidentin der Europäischen Zentralbank. Präsidentin Lagarde folge Mario Draghi (Italien), der vom 1. November 2011 bis zum 31. Oktober 2019 Präsident war nach.

 

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